Wirtschaft & Politik

Baumschulen: Märkte in Asien oder Osteuropa?

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Die Lage auf dem deutschen und dem europäischen Markt war schon einmal besser. Nun fordert Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bunds deutscher Baumschulen (BdB) von Christian Schmidt Unterstützung ein. Der Bundeslandwirtschaftsminister soll der Baumschulbranche helfen, neue Märkte zu erschließen. Gerade Osteuropa und Asien würden sich aus Guhls Sicht anbieten.

Der BdB möchte die Erschließung neuer Märkte für Baumschulen vorantreiben. Foto: BdB

Osteuropa und Asien neue Märkte für Baumschulen?

„In vielen Staaten Osteuropas und Asiens entstehen gerade neue große Metropolen, die einen gewaltigen Bedarf an grüner Infrastruktur in Form von Straßenbegleitgrün und Parks haben. Dies ist für die deutsche Baumschulwirtschaft ein potenziell großer Markt. Wir bitten daher um Unterstützung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium bei der Erschließung dieser Märkte“, so Hauptgeschäftsführer Markus Guhl während des Exportgipfels gegenüber dem Minister.

Export traditionelle Stärke der Baumschulen

Im Export bestehe eine traditionelle Stärke deutscher Baumschulen. Außerdem gestalte sich die Lage in den alt bewährten Märkten schwierig. Das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft könnte nach Vorstellung des Branchenverbands bei Delegationsreifen oder auch bei der Beseitigung von zu strengen Auflagen bei der Pflanzengesundheit helfen. „Die Zusammenarbeit mit dem BMEL in Bezug auf Russland könnte hier als gute Blaupause dienen“, so Guhl.

Der Minister habe sich offen für ein solches ministerielles Betätigungsfeld im Sinne der deutschen Baumschulen gezeigt. Dies soll auf der Fachebene weiter diskutiert werden.