Brandenburg sucht innovative Projektideen im Gartenbau

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Brandenburg stellt weitere 2,5 Millionen Euro für innovative Projekte im Gartenbau und der Landwirtschaft bereit. Foto: Michal Jarmoluk / Pixabay

Innovation und Fortschritt beherrschen unsere Gesellschaft in allen Branchen, so auch im Gartenbau und der Landwirtschaft. Das Bundesland Brandenburg hat bekannt gegeben, dass 22 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft mit 2,5 Millionen Euro gefördert werden. Anträge können sofort eingereicht werden.

Zusammenarbeit von Gärtnern, Landwirten und Wissenschaftlern

Die Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit im Gartenbau und der Landwirtschaft mit Hilfe wissenschaftlicher Expertise zu finden. Innovative Projekte, die in Zusammenarbeit von Landwirten, Wissenschaftlern, Beratern und anderen Akteuren in sogenannten operationellen Gruppen bearbeitet werden, sollen hiermit finanziell gefördert werden. Die Projektaktivitäten ergeben sich unmittelbar aus den Erfordernissen der landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Praxis und seien stets so angelegt, dass die Ergebnisse anschließend in die Arbeit der Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe integriert werden. Die Landwirte und Gartenbauer und ihre Probleme bestimmen die Forschungsthemen im Förderprogramm. Gleichzeitig sind sie wichtige Akteure bei der Lösungsfindung und die ersten Nutzer der zu erwartenden Ergebnisse.

Vielversprechende Ergebnisse

Brandenburg habe bislang bereits Fördermittel in einer Höhe von 25,5 Millionen Euro bereitgestellt, um die aktuellen 19 und abgeschlossenen drei Brandenburger EIP-Projekte zu fördern. Die daraus hervorgegangenen Ergebnisse seien sehr vielversprechend für die Zukunft von Landwirtschaft und Gartenbau gewesen, dass man sich im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz dazu entschlossen habe, weitere 2,5 Millionen Euro für die Förderung innovativer Projekte zur Verfügung zu stellen.

Einreichungen noch bis 15. Dezember möglich

Interessierte Antragstellerinnen und Antragsteller können sich ab sofort und bis zum 15. Dezember dieses Jahres an den Innovationsdienstleister, die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (Telefon: 030 28409330 oder per E-Mail) wenden. Eine umfassende und ausführliche Beratung liefert das Team des Innovationsdienstleisters und begleitet Antragsteller von der Vorbereitung der Förderanträge im Rahmen des EIP-Programms in Brandenburg. Die Erstberatung vor der Antragstellung ist für alle Antragsteller verpflichtend, während über einen weiteren Beratungsbedarf frei entschieden werden kann. Weitere Informationen zu EIP-AGRI in Brandenburg können online hier abgerufen werden.

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