Wirtschaft & Politik

CDU-Politiker besuchen Landgard-Zentrale

, erstellt von

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und Johannes Röring statteten in dieser Woche der Landgard Zentrale in Herongen. Der Einladung von Landgard folgten die beiden Politiker und ließen sich von Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender von Landgard und Melanie Schneider, Mitglied der Geschäftsführung über die Entwicklung der Erzeugergenossenschaft.

v.l.: Armin Rehberg (Vorstandsvorsitzender Landgard eG), Johannes Röring (Mitglied des Bundestages), Stefan Rouenhoff (Mitglied des Bundestages) und Melanie Schneider (Mitglied der Geschäftsführung Landgard Service GmbH) Foto: Landgard

Abgeordnete aus NRW zu Besuch in Herongen

Mit Stefan Rouenhoff und Johannes Röring besuchten gleich zwei Bundestagsabgeordnete der CDU Landgard. Rouenhoff gehört seit September 2017 als Direktkandidat des Kreises Kleve dem Deutschen Bundestag an und ist Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie. Röring hingegen ist bereits seit 2005 direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Borken II und gehört dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft an. Mit 72 Sitzen im nordrheinwestfälischen Landtag stellt die CDU die meisten Mitglieder und bilden gemeinsam mit der FDP die regierende schwarz-gelbe Koalition.

Rehberg und Scheider informieren über Entwicklung der Grünen Branche  

Wie Landgard in einer Mitteilung erklärte, stehe die Erzeugergenossenschaft kontinuierlich im Austausch mit politischen Mandatsträgern auf kommunaler, landesweiter und bundesweiter Ebene. CDU-Bundestagsabgeordneten Rouenhoff und Röring wurden von Rehberg und Schneider über die positive Entwicklung der Erzeugergenossenschaft Landgard in den zurückliegenden Jahren und über aktuelle branchenweite Themen und Projekte informiert.

Landgard möchte Absatzmöglichkeiten steigern

Die Wichtigkeit der rund 2.500 Mitgliedsbetrieben von Landgard allein in Deutschland stellte Rehberg besonders raus und betonte deren Bedeutung. „Das ist unsere Basis, die gilt es zusammen mit den Betrieben kontinuierlich zu vergrößern, zu entwickeln und zu sichern. Flankierend werden wir auch unsere internationalen Aktivitäten und damit verbunden das ersthändige Warenangebot aus dem Ausland für unsere Handelskunden weiter ausbauen. All das dient dem Ziel, die Absatzmöglichkeiten für unsere über 3.000 Mitgliedsbetriebe nachhaltig zu steigern.“

Globalisierung als Einbahnstraße

Doch nicht nur die Erzeugergenossenschaft selbst war Thema des Gesprächs, auch branchenübergreifende Aspekte wurden besprochen. Chancen und Risiken der Globalisierung zum Beispiel lag Rehberg dabei am Herzen, der betonte, dass sie für die Betriebe immer mehr zu einer Einbahnstraße werde. „Wir wollen eben auch Erzeugnisse aus den Bereichen Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse weiterhin oder wieder nach Russland, England, China, die USA oder Australien liefern.“ Auch die Konkurrenzsituation zum europäischen Ausland in Bezug auf Kostenverteilung mahnte der Vorstandsvorsitzende von Landgard an. Am Beispiel der Stromkosten, die in den Niederlanden lediglich halb so hoch sind, sehe Rehberg zwingend Handlungsbedarf.

Ergebnis: vertiefter Dialog wird angestrebt

Zum Abschluss verständigten sich beide Seiten auf einen vertieften Dialog zwischen Politik und Unternehmen. Das gegenseitige Verständnis, sowie die Dialogbereitschaft seien zudem laut Mitteilung sehr stark ausgeprägt.