Wirtschaft & Politik

Chinesen bieten 43 Milliarden Dollar für Syngenta

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Der chinesische Chemiekonzern ChemChina hat das Angebot für den schweizerischen Pflanzenschutzexperten Syngenta deutlich erhöht. Während der Verwaltungsrat des Agrochemiekonzerns  die Übernahme befürwortet, steht nun noch die Zustimmung der Aktionäre aus.

Liegt der Pflanzenschutzexperte Syngenta bald in der Hand des chinesischen Chemiekonzerns ChemChina? Foto: Syngenta

Chinesischer Chemieriese legt 43,7 Milliarden Dollar für Kauf von Syngenta auf den Tisch

Verschiedenen Medienberichten zufolge wäre es der teuerste Zukauf, den ein chinesisches Unternehmen je im Ausland getätigt hat. 43,7 Milliarden Dollar stehen zur Debatte. Im November hatte das Unternehmen aus dem Reich der Mitte noch 38,6 Milliarden Dollar geboten, nun will ChemChina für den Erwerb des Agrochemiekonzerns rund fünf Milliarden Euro mehr auf den Tisch legen.

„Der Verwaltungsrat befürwortet die Übernahme durch ChemChina einhellig. Syngenta kann als eigenständiges Unternehmen weiter agieren. Der Name, die Strukturen und die Standorte bleiben erhalten. Das ist erfreulich. Gestern haben wir das Vorhaben der Belegschaft vorgestellt, die die Nachricht durchaus positiv aufgenommen hat. Als nächstes müssen die Aktionäre diesem Vorhaben zustimmen und ihre Wertpapiere zum Kauf durch ChemChina freigeben“, sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage von TASPO Online.

Schweizer Pflanzenschutzexperte verkauft? ChemChina will 465 Euro pro Aktie zahlen

Wie schon im November würde ChemChina die Aktien von Syngenta über Wert kaufen, nun allerdings pro Wertpapier 465 Dollar in bar zahlen. Hinzu kommt eine Sonderdividende. Das Angebot ist ab 4. April gültig und läuft einschließlich Nachfrist am 23. Mai aus. Mindestens 67 Prozent der Aktien müssen durch die Aktionäre zum Kauf freigegeben werden.