Wirtschaft & Politik

Deutsche sparen bei Blumen und Pflanzen

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Deutsche geben immer weniger Geld für Blumen und Pflanzen aus. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Konsumentenstudie der Royal FloraHolland hervor. Damit setzt sich der negative Trend der vergangenen Jahre weiter fort, obgleich das verfügbare Einkommen der Bundesbürger gleichzeitig gestiegen ist.

Die Deutschen kaufen laut einer aktuellen Erhebung der Royal FloraHolland immer weniger Blumen und Pflanzen. Foto: eevlada/Fotolia

Insgesamt 328 Millionen Euro weniger als 2014 wurden demnach im vergangenen Jahr in Deutschland mit Blumen und Pflanzen umgesetzt, was einem Rückgang von 4,6 Prozent entspricht. Als mögliche Ursache nennt FloraHolland unter anderem eine Verlagerung der Verkaufskanäle vom floristischen Einzelhandel zu den billigeren Discountern.

Niederländer und Briten bei Blumen und Pflanzen deutlich kaufwilliger

Deutlich kaufwilliger sind der Erhebung von FloraHolland zufolge die Niederländer und Briten, die im vergangenen Jahr nochmals einen größeren Teil ihres verfügbaren Einkommens in Blumen und Pflanzen investiert haben. Auch in Portugal, Polen und der Türkei hat sich das Konsumverhalten der Verbraucher im Bereich Blumen und Pflanzen im vergangenen Jahr positiv entwickelt.

Vergleichsweise stabil geblieben sind die Umsätze laut FloraHolland in Frankreich, wo im vergangenen Jahr ungefähr ebenso viel Geld für Blumen und Pflanzen ausgegeben wurde wie 2014.

Insgesamt haben die europäischen Verbraucher im vergangenen Jahr Blumen und Pflanzen für rund 32,4 Milliarden Euro gekauft, was gegenüber 2014 ein leichtes Plus von 0,5 Prozent bedeutet.