Wirtschaft & Politik

Ecuador: Vulkan bedroht Blumenexport

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Diego Aulestia, ecuadorianischer Minister für den Außenhandel, und der Vulkan Cotopaxi liegen momentan nicht auf einer Linie. Denn der Cotopaxi spuckt Aschewolken – leider sind so auch die Flughäfen Quito und Latacunga gefährdet, über die der Export für Schnittblumen abgewickelt wird.

Der Cotopaxi stört den Flugverkehr über Ecuador und somit auch den Export von Schnittblumen. Foto: Staatliches Amt für Sicherheit Ecuador

Notfallplan für Ausfuhr von Schnittblumen

Nun hat Aulestia die Ausfuhr für Schnittblumen an den Flughafen José Joaquín de Olmedo in Guyaquil verlegt. Dort soll nun rund um die Uhr gearbeitet werden, um den Export zu sichern. Medienberichten zufolge hat das Ministerium für Außenhandel gemeinsam mit Produzenten und Großhändlern einen Aktionsplan entwickelt, damit der Handel mit anderen Staaten nicht ins Stocken gerät. Der Flugbetrieb an den Flughäfen in Lactacunga und Quio könnte bald aufgrund der Aschewolken ganz eingestellt werden.

Ecuador: Export wird nun über Ausweichflughafen organisiert

Auch die Zertifizierung von Schnittblumen durch das staatliche Büro landwirtschaftlicher Qualitätssicherung, die die Pflanzengesundheit der exportierten Ware sicherstellt, soll weiterhin gewährleistet bleiben. Dabei soll die Ware weiterhin am internationalen Flughafen Neu Quito für den Transport vorbereitet und dann in Lastwägen nach Guyaquil geschafft werden. Denn der Ausweichflughafen de Olmedo kann zwar 35 den Versand von Tonnen Ware pro Stunde garantieren, aber nicht den nötigen Lagerraum aufbieten.