Frost bremst Rosenproduktion in Äthiopien aus

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Die niedrigen Temperaturen bescherten dem Rosenexport Äthiopiens Einbußen von bis zu 15 Prozent.

Niedrige Temperaturen haben die Rosenproduktion in den höheren Lagen Äthiopiens ausgebremst. Nun, da die Quecksilbersäule wieder in die Höhe klettert, findet der Wirtschaftszweig langsam zurück in die Spur.

Bodenfrost in Äthiopien verlangsamt Produktion

„Die Rosen wuchsen langsamer und die Produktion hat deutlich an Fahrt verloren“, berichtet Peter Linssen dem niederländischen Portal Kas SierteeltNet. Er leitet das lokal ansässige Unternehmen Linssen Rosen. Sogar Bodenfrost sei aufgetreten, während sich die Temperaturen ungefähr zwischen 0 und 3 Grad Celsius bewegt hätten.

Die Rosenfarm Linssens liegt 2100 Meter über dem Meeresspiegel. „Die Schnittblumen brauchen mindestens Temperaturen von 10 bis 11 Grad Celsius“, weiß Rinus Bouwman, der für Bouwman Snijder Import Service arbeitet.

Weniger Rosen aus Äthiopien zum Muttertag exportiert

Zum Muttertag wurden aufgrund der Engpässe zehn bis 15 Prozent weniger Rosen aus Äthiopien nach Europa exportiert. Linssen schätzt, dass es noch Wochen dauern wird, bis sich die Temperaturen normalisiert haben und die Produktion wieder auf Hochtouren läuft. Trotzdem hofft er auf ein gutes Geschäft zum englischen Muttertag, der am 26. März stattfindet.   


 
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