Wirtschaft & Politik

Frosthilfeprogramm: Anträge rasch abgeben

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Das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) gewährt finanzielle Hilfe bei Frostschäden. Noch bis 15. Dezember können Obstbauern, die aufgrund widriger Wettereinflüsse unter schweren Eintragsbußen leiden, beim örtlich zuständigen Amt Anträge abgeben.

Im Frühjahr mussten die Obstbauern einige Wetterkapriolen erdulden. Das Frosthilfeprogramm sieht vor, nachgewiesene Schäden bis maximal 50 Prozent auszugleichen. Foto: Pixabay

Finanzielle Hilfe bei Frostschäden: Mindestausfall 30 Prozent

Voraussetzung für die Soforthilfe von Seiten des Staates: Die Ernteerträge müssen durch Frostschäden um mindestens 30 Prozent niedriger ausfallen als im mehrjährigen Schnitt. 

Das Frosthilfeprogramm sieht vor, nachgewiesene Schäden bis maximal 50 Prozent auszugleichen, wobei die Entschädigungssumme bei 50.000 Euro gedeckelt ist. Betrieben, die Schäden über 100.000 Euro erleiden mussten und deshalb den Betrieb vorübergehend nicht fortführen können, gewährt das Ministerium ebenfalls den Ausgleich von 50 Prozent der Schäden. Allerdings ist die maximale Zuwendung auf 150.000 Euro pro Antragssteller begrenzt.

Bei akuter Bedrohung der Existenz kann der Entschädigungssatz auf 80 Prozent ansteigen. Die Antragsunterlagen sowie Detailinformationen stehen auch im Internet unter www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser.