Wirtschaft & Politik

GaLaBau: Es geht weiter aufwärts

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Im Garten- und Landschaftsbau brummen nicht nur die Maschinen, sondern auch die Auftragslage. Und so fällt die jährliche Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) auf fruchtbaren Boden.

GaLaBau: Laut BGL-Konjunkturumfrage reichen alleine die Aufträge im Pflegebereich für die nächsten 14 Wochen Vollbeschäftigung aus. Foto: Pixabay

GaLaBau: Auftragsbücher auch in Zukunft gut gefüllt

Rund 96 Prozent der befragten Unternehmen rechnen damit, dass die Auftragsbücher auch in den kommenden Jahren gut gefüllt sein werden. Für 98 Prozent erscheinen die Zukunftsaussichten der gesamten Branche besonders rosig. „Die wirtschaftliche Lage der GaLaBau-Branche bewegt sich erfreulicherweise seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Die GaLaBau-Unternehmen agieren in den verschiedenen Geschäftsfeldern erfolgreich im Markt – das zeigt sich auch insbesondere an der hohen Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen“, sagt BGL-Präsident Lutze von Wurmb.

Volle Auftragsbücher prägen die positive Stimmung im Wirtschaftszweig entscheidend mit. Wie der BGL meldet, sind die Unternehmen im Bereich Pflege durchschnittlich für die nächsten 14 Wochen in Vollbeschäftigung ausgelastet. Für den Bereich Neubau sind es sogar 16 Wochen.  „Für die Betriebe bedeutet das ein hohes Maß an Planungssicherheit – das sich auch in den Einschätzungen zu den Zukunftsaussichten der Branche widerspiegelt“, so von Wurmb weiter.

Konjunkturumfrage: Großteil sieht positive Wirtschaftsentwicklung

Für die kommenden fünf Jahre sehen immerhin zwei von drei befragten Unternehmern einer positiven Wirtschaftsentwicklung entgegen. 30 Prozent der Unternehmer schätzen die Zukunftsperspektiven als befriedigend ein. Damit hat sich die Einschätzung der Unternehmer zur wirtschaftlichen Zukunft der Branche mit knapp über 96 Prozent gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Prozent verbessert.

Ebenfalls optimistisch stimmt die in die Höhe kletternde Preisentwicklung die Unternehmen. Knapp ein Drittel (32 Prozent) aller Befragten gaben zu Protokoll, im öffentlichen Bereich höhere Preise als im Vorjahreszeitraum erzielen zu können. Über 62 Prozent geben an, dass die Preisstruktur auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist.

Preise im Privatgartenbereich auf dem aufsteigenden Ast

Einen deutlich spürbaren Boom verzeichnen die Garten- und Landschaftsbauer im Privatgartenbereich: Hier freuen sich fast zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Unternehmen über eine positive Preisentwicklung. Für den Rest blieben die Preise immerhin auf dem gleichen Niveau. „Diese Entwicklung freut uns natürlich sehr, zeigt es sich doch, dass unsere Anstrengungen und unsere Überzeugungsarbeit für fachgerecht gepflegte Grünanlagen Früchte tragen und bei den Betrieben sich dies auch wirtschaftlich positiv bemerkbar macht. Das bestärkt uns, die eingeschlagenen Pfade zum Wohl der Branche weiterzugehen“, kommentiert von Wurmb.