Wirtschaft & Politik

Gartenbau: Betriebe erhalten Bürgschaften

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Dank des Bürgschaftsprogramms COSME und des EU-Fonds für strategische Investitionen erhalten alle Betriebe im Gartenbau über ihre Hausbanken Bürgschaften für Investitionen. Der Zentralverband Gartenbau begrüßt das Programm ausdrücklich.

Auch Betriebe im Gartenbau, die sich auf Gemüse spezialisiert haben, können vom Bürgschaftsprogramm profitieren. Foto: GMH

Gartenbau muss sich wachsenden Herausforderungen stellen

„Vor dem Hintergrund stetig wachsender Herausforderungen für den Gartenbau, werden Investitionen und Innovationen gerade für mittelständische Gartenbaubetriebe immer wichtiger. Dass nun alle Gartenbaubetriebe von dem erleichterten Zugang zu Bürgschaften profitieren, begrüße ich ausdrücklich“, so der Generalsekretär des Zentralverbandes Garten-bau (ZVG) Bertram Fleischer.

Mit dem neuen Programm „Agrar-Bürgschaften“ fördern die Bürgschaftsbanken unter anderem auch nichtgewerbliche Gartenbaubetriebe wie Obst- und Gemüsegärtner oder Produzenten von Zierpflanzen, Staudengärtnereien oder Baumschulen.

EU-Programm COSME macht 400 Millionen Euro Bürgschaften möglich

Die Mittel für das Programm kommen aus dem EU-Programm COSME, das vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) der Europäischen Kommission gefördert wird. Mit einer Rückbürgschaft des Europäischen Investitionsfonds (EIF) können in den nächsten drei Jahren Bürgschaften über insgesamt 400 Millionen Euro vergeben werden.

Auf www.agrarbuergschaft.de lassen sich auf einer interaktiven Karte die Bürgschaftsbanken in der eigenen Region finden. Zudem gibt es einen Online-Antrag.

Welche Investitionen gefördert werden und wie der Ablauf vom Antrag bis zur Förderung funktioniert, lesen Sie in der TASPO 42/2015.