Wirtschaft & Politik

Gartenbau: Hilfsprojekt in Kenia

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Eine bessere Welt ist pflanzbar – unter diesem Motto vermittelt DGG-Pflanzenbotschafterin und Fernsehgärtnerin Heike Boomgaarden im Rahmen eines internationalen Hilfsprojekts jungen Frauen in Kenia gartenbauliches Fachwissen, um ihnen durch das Anlegen und Pflegen von Hausgärten langfristig eine neue Perspektive sowie ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Heike Boomgarden (M.) mit den beiden Kenianerinnen Rebecca Lukale (l.) und Elizabeth Nafula. Foto: Screenshot YouTube

Boomgaarden bringt jungen Frauen in Kenia bei, wie ein Garten angelegt wird

Im ersten Schritt lernen die beiden Kenianerinnen Elizabeth Nafula und Rebecca Lukale in einem einmonatigen Praktikum mit Boomgaarden einfache landwirtschaftliche Methoden, um zum Beispiel ausgewählte Kulturen wie etwa den Brotbaum anzubauen.

„Wir lernen zusammen alles, was den Garten angeht“, so Boomgaarden. Nafula und Lukale wollen der Diplom-Gartenbauingenieurin zufolge „ihr Leben in den Slums verändern und möchten jedem die Möglichkeit geben, einen kleinen Hausgarten anzulegen und so die Familie zu ernähren.“ Ebenfalls im Fokus stehen bei dem Hilfsprojekt biotische Abwasseraufbereitungssysteme, ein effektives Müllmanagement sowie die Kompostierung von Biomasse.

Nachhaltige Anbaumethoden im Garten zur dauerhaften Bekämpfung von Hunger und Armut

„Die Wissensvermittlung von nachhaltigen Anbaumethoden im Garten führt zur dauerhaften Bekämpfung von Hunger und Armut und ermöglicht Menschen eine bessere Zukunft. Daher unterstütz die Deutsche Gartenbaugesellschaft 1822 auch dieses Projekt und seine Werte in vollem Umfang“, sagt DGG-Vizepräsident Werner Ollig.

Ins Leben gerufen wurde das Hilfsprojekt von Solwodi Deutschland – Solidarität mit Frauen in Not. Der Verein engagiert sich für Frauen, die von psychischer und oder physischer Gewalt bedroht sind.