Wirtschaft & Politik

Gartenbau: neue Tarifverhandlungen

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Die Kluft zwischen den Vorstellungen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung ist noch zu groß. Und so wird es für Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg vorerst keine neuen Tarifabschlüsse für den Gartenbau geben. Die Verhandlungen wurden vertagt.

Weder im Saarland, noch in Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg konnten die Tarifparteien eine Einigung erzielen. Foto: Daniela Sickinger

5,5 Prozent mehr im Gartenbau angepeilt

5,5 Prozent mehr Geld soll es aus Sicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt für die Beschäftigten im Gartenbau in Rheinland-Pfalz und Saarland geben. Hier konnten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung während des ersten Tarifverhandlungsgesprächs in Mainz nicht einigen.

Laut Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt habe es aber zumindest „Klärungen“ gegeben, die die Fragen der unteren Lohngruppen nach der Einführung des Tarifvertrags Mindestentgelt und das Mindestlohngesetz im Hinblick auf Praktikanten betreffen. Ebenso klar ist, dass der neue Tarifvertrag für den Gartenbau nicht länger als zwei Monate laufen soll.

Gartenbau: Mehr Geld in Baden-Württemberg?

Auch in Baden-Württemberg sind sich die Tarifparteien noch uneins, wie und ob die Entlohnung für Mitarbeiter im Gartenbau angehoben werden soll. Laut Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt lagen die Vorstellungen hier weit auseinander. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung haben unterschiedlichen Auffassungen von der wirtschaftlichen Ausgangslage der Betriebe im Gartenbau.