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Gartenbau: Zuschuss für Betriebsberatung

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Gartenbaubetriebe am Niederrhein können unter bestimmten Umständen eine finanzielle Förderung zur betriebswirtschaftlichen Beratung bekommen. Diese soll Betriebe bei der Existenzsicherung in schwieriger wirtschaftlicher Situation unterstützen oder auch bei Fragen in Bezug auf eine Nachfolge des Inhabers.

Gartenbaubetriebe am Niederrhein können unter bestimmten Umständen eine finanzielle Förderung zur betriebswirtschaftlichen Beratung bekommen. Foto: highwaystarz/Fotolia

Viele Gartenbaubetriebe verzichten bislang auf fachkundige Beratung

Hintergrund des Beratungsangebotes ist, dass viele Gartenbaubetriebe durch den Strukturwandel in der Branche und eine veränderte Wettbewerbssituation vor vielfältigen Herausforderungen und unter großem Umstrukturierungsdruck stehen. In vielen Fällen nähmen die Betriebe dabei in der entscheidenden Phase der Neuorientierung bisher keine Unterstützung durch fachkundige Berater in Anspruch.

Das Beratungsangebot ist ein von der Landgard Stiftung unterstütztes Kooperationsprojekt der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sowie mehreren Volksbanken und Sparkassen am Niederrhein.

Finanzieller Zuschuss in Form eines Beratungsgutscheins

Die Beratung soll Betriebe bei der Existenzsicherung in schwieriger wirtschaftlicher Situation unterstützen oder auch bei Fragen in Bezug auf eine Nachfolge des Inhabers. Mit dem Angebot soll eine Hemmschwelle abgebaut werden, Beratungsleistungen in Anspruch zu nehmen, erläutert die Landgard Stiftung auf Anfrage der TASPO.

Die Betriebe erhalten einen finanziellen Zuschuss in Form eines Beratungsgutscheines, der zweckgebunden für den Einstieg in die Beratung einzusetzen ist. Die Kosten dafür übernehmen die Landgard Stiftung und die Banken, sie geben die Gelder an die Kammer. Die Beratungsgutscheine decken 14 Stunden Erstberatung durch einen professionellen Berater der Landwirtschaftskammer mit Branchenhintergrund ab.

Hausbank muss Förderfähigkeit der Gartenbaubetriebe bestätigen

Die Landgard Stiftung sowie die Kooperationspartner wollen die Betriebe mit fundierten Lösungen für die betriebsindividuellen Herausforderungen sowie Perspektiven für die Zukunft unterstützen. Die Lösungen ergeben sich aus den individuellen Fragestellungen. Dies kann ein sehr breites Spektrum umfassen, vom Kennzahlen-Check bis zur Beratung, welche Mittel eventuell zur Verfügung stehen.

Voraussetzung ist, dass die Hausbank des Betriebes zuvor die Förderfähigkeit bestätigt hat. Mit dabei sind die Volksbank an der Niers und die Volksbank Krefeld sowie die Sparkassen Straelen, Krefeld und Goch. Das Angebot geht an Betriebe, die in deren Einzugsbereich liegen.