Wirtschaft & Politik

Gartenbauforschung muss erhalten bleiben

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MdB Thomas Mahlberg (CDU/CSU) machte beim Besuch des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau am Standort Großbeeren klar, dass die unabhängige Gartenbauforschung erhalten bleiben muss.

Wissenschaftler erläutern MdB Thomas Mahlberg das Gaswechselgewächshaus anhand eines Versuchs. Foto: Eva Piontek

Bedeutung des Gartenbaus nicht zu unterschätzen

„Die Bedeutung der Agrarwirtschaft und des Gartenbaus für jeden Einzelnen ist nicht zu unterschätzen. Dafür brauchen wir unabhängige Forschung, wie sie am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenforschung an den Standorten Großbeeren und Erfurt betrieben wird“, so Mahlberg.

Mit der Schließung des Standorts Erfurt verliere Deutschland einen wichtigen Teil der fachlichen Expertise im Gartenbau. Das könne im Interesse von Niemandem sein. „Deswegen brauchen wir dringend eine praktikable Lösung, um die wissenschaftliche Kompetenz im Bereich der Zierpflanzenforschung in unserem Land zu behalten“, sagte Mahlberg weiter.

Mehr Grundlagen- und praxisorientierte Forschung im Gartenbau

Das Mitglied des Bundestages ließ sich bei einem Rundgang durch den Standort Großbeeren führen und tauschte sich mit den Beschäftigten und dem Vorstand aus. „Die Herausforderungen, vor denen die Gartenbauforschung hierzulande und weltweit steht, sind enorm. Vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr Grundlagen- und praxisorientierte Forschung in diesem Bereich – und nicht weniger“, erklärte Mahlberg.

Die Große Koalition sei nun gefordert, den Ankündigungen, den Gartenbau unterstützen zu wollen, Taten folgen zu lassen.