Wirtschaft & Politik

Heinen-Esser leitet Endlager-Geschäfte

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Die ehemalige Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), Ursula Heinen-Esser, hat einen neuen Job. Neben der Geschäftsleitung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) übernimmt sie ab sofort zusätzlich die kaufmännische Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE).

Die ehemalige BGL-Hauptgeschäftsführerin Ursula Heinen-Esser leitet jetzt zwei Endlager-Gesellschaften. Foto: Chaperon

Gleichzeitig tritt Heinen-Esser mit sofortiger Wirkung aus dem Aufsichtsrat der DBE aus, wie es in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums heißt. Ihre Nachfolge tritt Monika Thomas an, die im Bundesumweltministerium Abteilungsleiterin für Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten ist.

Berufung Heinen-Essers Teil der Endlager-Gesellschaften-Verschmelzung zum Jahresende

Hintergrund von Heinen-Essers Amtswechsel ist die zum Jahresende geplante Verschmelzung der DBE und der Asse-GmbH als Betriebsgesellschaft der Schachtanlage Asse II mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Seit April dieses Jahres ist die BGE verantwortlicher Betreiber der Schachtanlagen Asse II und Konrad sowie des Endlagers Morsleben.

Zudem soll die BGE das Standortauswahlverfahren für ein Endlager insbesondere für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle umsetzen.

Heinen-Esser unter anderem bereits Vorsitzende der Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe

Im Bereich radioaktiver Abfälle hat Heinen-Esser bereist Erfahrungen gesammelt und war unter anderem von 2014 bis 2016 Vorsitzende der Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe. Davor bekleidete die Diplom-Volkswirtin das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin – von 2007 bis 2009 im Bundeslandwirtschaftsministerium und von 2009 bis 2013 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.