Wirtschaft & Politik

Heizöl: Wärmekosten und Einkaufspreis

, erstellt von

Trotz des Vormarsches regenerativer Energien spielt Heizöl für viele Betriebe im Gartenbau weiterhin eine wichtige Rolle. Technikberater Peter Berwanger schildert für TASPO Online einmal monatlich, wie sich Einkaufspreis und Wärmekosten für Heizöl EL über den jeweiligen Monat entwickelt haben. Hier finden Sie auch den aktuellen Brennstoffpreisvergleich in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.

Für viele Gartenbau-Betriebe eine wichtige Frage: Wie haben sich Einkaufspreis und Wärmekosten für Heizöl EL im Januar entwickelt? Foto: mopsgrafik/Fotolia

Einkaufspreis und Wärmekosten für Heizöl EL im Januar 2016

Im Januar lag der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern bei 33 Cent je Liter. Er ist damit um fünf Cent je Liter günstiger als im Vormonat. Die Wärmekosten für Heizöl EL liegen bei 37,62 Euro je MWh, im Vormonat lagen sie bei 43,32 Euro je MWh.

Die Preise und Kosten sind Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde.

EEG-Umlage und Preis für Baseload-Strom gestiegen

Mit Beginn des Jahres 2016 stieg die EEG-Umlage bei Strom von 6,170 Cent je kWh auf 6,354 Cent je kWh. Diese gilt für das komplette Jahr 2016.

Auch der Preis für Baseload-Strom an der Strombörse EEX in Leipzig, der sogenannte „übliche Preis“, stieg im 4. Quartal 2015 von 3,284 Cent je kWh auf 3,319 Cent je kWh.

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich sowie die Wärmekostenentwicklung in der Übersicht finden Sie hier.