IPM: Landgard-Stand mit Gärtner-Kojen

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Der aktuelle Planungsstand des neuen Landgard-Messestands auf der IPM 2018. Grafik: Landgard

Landgard integriert auf der IPM 2018 nach eigenen Angaben erstmals Mitgliedsbetriebe in seinen neuen und größeren Messestand und möchte so den genossenschaftlichen Gedanken betonen. Kojen in Gewächshausoptik sollen interessierten Mitgliedern der Erzeugergenossenschaft Platz für die eigene Präsentation bieten.

Teil jeder Koje ist auch eine eigene Besprechungszone. Daneben soll es im Zentrum des Messestands zudem einen großen Sammel-/Multimedia-Bereich geben, der nach Aussage des Vermarkters Platz für Produktplatzierungen einzelner Mitgliedsbetriebe bietet.

Videos zu den einzelnen Landgard-Mitgliedsbetrieben auf der IPM

Zu jeder der rund 40 ausgestellten Pflanzen sollen laut Landgard Videos zum jeweiligen Produzenten gezeigt werden. Der Clou dabei: Sobald ein Besucher des Messestands eine Pflanze anhebt, startet automatisch der passende Kurzfilm des produzierenden Betriebs auf einem großen, zentral platzierten Bildschirm. Die ausstellenden Gärtner müssen also nicht zwingend persönlich im Multimedia-Bereich präsent sein.

Einer der Mitgliedsbetriebe, der sich zusätzlich zu seinem eigenen kleinen Stand auf der IPM mit einer solchen Multimedia-Präsentation vorstellen will, ist die Gärtnerei Blu-Blumen aus Langenberg. „Die Multimedia-Präsentation auf dem Landgard-Stand ist eine ,Zweitplatzierung‘, mit der wir zusätzlich auf uns aufmerksam machen können“, sagt André Segler, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Mario leitet. „Viele unserer Kunden kaufen die Blu-Blumen-Pflanzen über Landgard, da macht es Sinn, auch direkt auf dem Landgard Messestand präsent zu sein.“

Landgard-Stand bietet Möglichkeit, Produkte einen großen Publikum zu zeigen

Auch Orchideen von Miquel (Billerbeck), ein moderner Spezialbetrieb, der auf 17.500 Quadratmetern Unterglasfläche ein breites Sortiment tropischer Orchideen produziert, will das Stand-in-Stand-System von Landgard auf der IPM 2018 nutzen, um „uns und unsere Produkte zu überschaubaren Kosten einem großen Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig zeigen wir, dass wir voll hinter unserem Vermarkter stehen“, wie Inhaberin Maria Schlieker sagt.

Der Topfpflanzen-Betrieb Rosa Danica liegt mitten im Herzen der größten Gartenbauregion in Dänemark und war bislang immer mit einem eigenen Stand auf der IPM vertreten. „Als Teil des großen Landgard-Messestands können wir uns 2018 noch einmal deutlich prägnanter als einer der großen dänischen Lieferanten präsentieren. Wir hoffen, so besonders mit vielen deutschen Kunden ins Gespräch zu kommen“, so Inhaber Torben Moth Madsen.

Zu den weiteren Landgard-Mitgliedsbetrieben, die sich an dem Gemeinschaftsstand des Vermarkters beteiligen wollen, gehören unter anderem der familiengeführte Gartenbau-Betrieb Rieke Blumen aus dem Münsterland, der Topfpflanzen wie Azaleen, Eriken, Callunen und Gaultherien produzierende Betrieb Rannacher Gartenbau (Gütersloh) sowie der Rosenhof Odendahl aus Neuss.

Rosenhof will sich zusammen mit Vertriebspartner präsentieren

„Für mich war sofort klar, den Rosenhof auf dem Landgard-Messestand vorzustellen, da Landgard unser Vertriebspartner ist und wir uns nicht losgelöst präsentieren wollten“, so Inhaber Franz Rosendahl. „Dank der engen Zusammenarbeit erübrigt sich die Frage, wie wir unsere Produkte zu den Kunden bringen können, weil Landgard dafür über die verschiedenen Vertriebswege immer einen passenden Weg findet. Gleichzeitig zeigen wir mit unserer Präsenz auf dem Messestand, dass wir unsere Produkte ausschließlich über Landgard vermarkten, gerne auch an ausländische Kunden.“

Die Internationale Pflanzenmesse (IPM) 2018 findet vom 23. bis 26. Januar statt.

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