Wirtschaft & Politik

Kontrollverordnung: Ausnahmen gefordert

Am 11. März 2014 wird in erster Lesung der Vorschlag der Kommission zur Verordnung über amtliche Kontrollen (COM (2013) 265) im Plenum des Europäischen Parlamentes behandelt. Das dürfte dann auch Auswirkungen für den Gartenbau haben. 

ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff (v.l.n.r.), Britta Reimers, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, ZVG-Umweltreferent Dr. Hans Joachim Brinkjans und ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann auf der Internationalen Grünen Woche. Foto: ZVG

Auf der Internationalen Grünen Woche hatten Vertreter des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Gelegenheit, mit Britta Reimers, Mitglied des Europäischen Parlaments, zu diesem Thema zu sprechen.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz machte deutlich, dass der Gartenbau die Auffassung von Britta Reimers stützt, die Pflanzengesundheitsregelungen, Regelungen zu Pflanzenvermehrungsmaterial und den Bereich Pflanzenschutz von den Regelungen der Kontrollverordnung auszunehmen. Hier bedürfe es spezifischer Regelungen, die im Fachrecht verankert bleiben müssten.

ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff wies darauf hin, dass das vorgesehene Pflicht-Gebührensystem für den Gartenbau nicht tragbar sei. Pflanzenschutzkontrollen seien Aufgabe des Staates und würden bereits durch Steuern finanziert. Reimers sicherte ihre Unterstützung für diese und weitere Belange des Gartenbaus zu. (zvg)