Wirtschaft & Politik

Landgard: „intelligente Anschlussfinanzierung“

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Mit einem Finanzierertreffen hat Landgard nach eigener Aussage die Weichen für eine nachhaltige Anschlussfinanzierung gestellt. Entscheidend sei nun, „eine intelligente Anschlussfinanzierung aufzubauen“, wie der Landgard Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg betonte. Dafür ist laut Rehberg neben marktfähigen Konditionen insbesondere eine entsprechende Laufzeit ausschlaggebend.

Landgard ist nach eigenen Angaben im Rahmen der Sanierung auf der Zielgeraden. Foto: Gabriele Friedrich

Landgard: Gutachten bestätigt positive Entwicklung

Dazu wurde im Vorfeld des Finanzierertreffens ein neues Gutachten des Beratungsunternehmens Roland Berger präsentiert, in dem die bisherigen Sanierungserfolge sowie die kurz-, mittel- und langfristigen Perspektiven für Landgard analysiert und bewertet werden. Darin wird Landgard zufolge noch einmal von externer Seite die positive Entwicklung der Erzeugergenossenschaft bestätigt.

„Es hat sich gezeigt: Unsere Strategie, uns auf das Kerngeschäft, nämlich die ersthändige genossenschaftliche Vermarktung von Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse zu konzentrieren, war genau die richtige“, unterstrich Rehberg auf dem Finanzierertreffen. Für 2015 erwartet Landgard aktuell erstmals wieder ein Ergebnis auf EBT-Ebene (Gewinn vor Steuern) im positiven Bereich.

Erzeugerbetriebe stehen hinter Landgard

Darüber hinaus hätten die vergangenen Monate bewiesen, dass Landgard in der Lage ist, die Herausforderungen des Marktes zu meistern und den Turnaround zu schaffen. „Unsere Erzeugerbetriebe stehen hinter Landgard – dies hat nicht zuletzt die über 95-prozentige Zustimmung zur Erhöhung der Geschäftsanteile im Rahmen der Vertreterversammlung gezeigt und Landgard steht auch bei schwierigen Rahmenbedingungen hinter seinen Erzeugerbetrieben“, so Rehberg weiter.

Im Anschluss rief der Vorstandsvorsitzende der Erzeugergenossenschaft alle Finanzierer, Produzenten, Kunden und Mitarbeiter noch einmal dazu auf, wie bereits in den vergangenen Monaten weiter mit Landgard an einem Strang zu ziehen. „Wir werden nicht nachlassen, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Landgard ist eine Herzensangelegenheit“, so Rehberg.