Wirtschaft & Politik

Landgard: weitere Nachhaltigkeits-Aktion

Erst vor wenigen Tagen ist die erste Nachhaltigkeitswoche von Landgard zu Ende gegangen, doch die Erzeugergenossenschaft plant bereits die nächste Aktion. Für 2018 ist dem Unternehmen zufolge ein standortübergreifender Energiespar-Wettbewerb angedacht, der im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie von Landgard stattfinden soll.

Auf der spoga+gafa gab Landgard den Startschuss für die erste unternehmensweite Nachhaltigkeitswoche. Thomas Schlich (v. l.), Geschäftsführer Landgard Obst & Gemüse, Dr. Svea Pacyna-Schürheck, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit bei Landgard, Marion Hütten, Qualitätsmanagement Landgard Obst & Gemüse und Dr. Axel Kölle vom Zentrum für Unternehmensführung, zeigten, wie die Erzeugergenossenschaft die Säulen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie in konkreten Projekten umsetzt. Foto: Landgard

Welcher Landgard-Standort kann Energieverbrauch am meisten senken?

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Energieverbrauch an jedem der Standorte möglichst weit zu drosseln und so gegenüber dem laufenden Jahr möglichst viel Energie einzusparen. Um die Daten der beiden Jahre vergleichen zu können, will Landgard mithilfe seines Energiemanagement-Systems den Verbrauch von Klimaanlagen, Kühlhäusern und Co. sammeln und auswerten – vorausgesetzt, die Energieverbräuche lassen sich in Kilowattstunden erfassen.

Wie sich im Unternehmen Energie einsparen und nachhaltig agieren lässt, haben die Mitarbeiter von Landgard bereits im Laufe der ersten Nachhaltigkeitswoche getestet, die vom 3. bis 8. September stattfand. So war unter anderem der unternehmenseigene Postdienst in der Landgard Zentrale in Straelen-Herongen in dieser Zeit mit einem umweltschonenden Elektro-Auto unterwegs.

Mitarbeiter von Landgard verzichten während der Nachhaltigkeitswoche auf ihr Auto

Ebenfalls im Rahmen der ersten Nachhaltigkeitswoche und getreu deren Motto „Handeln statt reden!“ verzichteten viele Mitarbeiter der Erzeugergenossenschaft darauf, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und stiegen stattdessen aufs Fahrrad um. Verknüpft mit diesem Projekt ist eine Spendenaktion, denn für jeden geradelten Kilometer will Landgard 50 Cent zugunsten einer gemeinnützigen Organisation stiften.

„Wir sind davon überzeugt: In Sachen Nachhaltigkeit ist es wichtig zu handeln und nicht nur zu reden. Unser Streben nach mehr Umweltbewusstsein gilt gerade nicht engen und starren Regelwerken und Gesetzestexten, sondern dem aktiven und gelebten täglichen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Als Deutschlands führende moderne vermarktende Erzeugergenossenschaft für Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse tragen wir natürlich auch eine besondere unternehmerische Verantwortung“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

Landgard stützt Nachhaltigkeitsstrategie auf vier Säulen

Bereits seit zwei Jahren verfolgt die Erzeugergenossenschaft eine unternehmensweite Nachhaltigkeitsstrategie, deren vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“ sind.

Mit einigen Projekten, die Landgard im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie bereits umgesetzt hat, präsentierte sich das Unternehmen auch auf der diesjährigen spoga+gafa, wo zudem der Startschuss für die erste Nachhaltigkeitswoche fiel. Im Zentrum des Messeauftritts standen unter anderem die Nutzung regenerativer Energien, umweltfreundlich erzeugte Produkte und Verkaufskonzepte mit ökologischem Mehrwert, mit denen sich das Thema Nachhaltigkeit auch am POS in Szene setzen lässt.

Nachhaltige Produkte in den Landgard Cash & Carry Märkten

Wie jeder Kunde mit dem Kauf von ressourcenschonend produzierten Blumen und Pflanzen – wie etwa torffrei kultivierten Anthurien, bienenfreundlichen Wildstauden oder Pflanzen aus regionaler Erzeugung – einen aktiven Beitrag zum Erhalt des biologischen Gleichgewichts leisten kann, veranschaulichten die Landgard Cash & Carry Märkten anhand von Postern, Bannern und besonderen Nachhaltigkeits-Aufbauten.

Im Rahmen der ersten Nachhaltigkeitswoche verkündete zudem die Landgard-Tochter Bloomways, künftig unter dem Label „Ehrliche Rosen“ erstmals auch Fairtrade-zertifizierte Rosen anzubieten.