Wirtschaft & Politik

Millionen-Verlust: Monsanto setzt Rotstift an

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Monsanto muss den Rotstift ansetzen: Weil die Verkaufszahlen für Produkte des amerikanischen Agrarriesen – wie Saatgut und Herbizide – sinken, verbucht der Konzern allein im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015 nach eigenen Angaben einen Verlust von 495 Millionen Dollar (rund 440 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust noch bei 156 Millionen Dollar. Als Reaktion plant Monsanto weitreichende Sparmaßnahmen – wozu unter anderem der Abbau von 2.600 Stellen gehört.

Der US-Agrarkonzern Monsanto ist unter anderem im Saatgut- und Pflanzenschutzgeschäft aktiv. Foto: Monsanto

Monsanto will jährlich 400 Millionen Dollar sparen

Zur Senkung der Kosten will Monsanto außerdem seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung eindampfen und sich von seinem Zuckerrohrgeschäft trennen, wie unter anderem das Handelsblatt berichtet. Der Agrarkonzern hofft, durch diese Maßnahmen insgesamt 400 Millionen Dollar pro Jahr einsparen zu können.

Wegen rückläufiger Preise auf dem Agrarmarkt und negativer Wechselkurseffekte ist der Umsatz insgesamt von 2,6 auf 2,4 Milliarden Dollar gesunken, schreibt das Handelsblatt. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand von Monsanto demnach ebenfalls mit weniger Gewinn.