Wirtschaft & Politik

Nachtragshaushalt 2018: Bayern erhält 40 Millionen mehr für Agrarressort

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Mit dem von der Staatsregierung beschlossenen Nachtragshaushalt 2018 kann Landwirtschaftsminister Helmut Brunner positiv auf das kommende Jahr blicken. Das Agrarressort in Bayern erhält einen finanziellen Zuwachs in Höhe von 40 Millionen Euro sowie weitere Unterstützung in Form von zusätzlichen Stellen für die Entwicklung von Projekten.

Bayerns Agrarressort erhält im kommenden Jahr 40 Millionen Euro mehr mit dem Nachtragshaushalt 2018. Foto: Pixabay

40 Millionen Euro Zuwachs für das Agrrarressort

Der von der Landesregierung beschlossene Nachtragshaushalt hält umfangreiche zusätzliche finanzielle Mittel für Bayerns Agraressorts bereit. So stehen rund 40 Millionen Euro als zusätzliche Mittel für das kommende Jahr zur Verfügung. Zudem wurden weitere 77 Millionen als Ausgabeermächtigungen für die kommenden Jahre beschlossen. „Ich bin ausgesprochen zufrieden, wir können Zukunftsaufgaben anpacken und neue Akzente setzen“, sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Anschluss an die Sitzung in München.

Eine weitere positive Entwicklung: Brunner erhält für das kommende Jahr 46 zusätzliche Stellen. Darunter 20 Stellen zur Umsetzung der Waldumbau-Offensive, welche erst kürzlich vom Kabinett beschlossen wurden sowie 20 für Bildungsaufgaben in der Landwirtschaft und im Gartenbau und 6 für Projekte rund um den Ausbau der Digitalisierung.

Für Kulturlandschaftsprogramm 15 Millionen Euro

Von den zusätzlichen Mitteln werden 15 Millionen Euro in das Kulturlandschaftsprogramm investiert, das einen Schwerpunkt der bayerischen Agrarpolitik bezeichnet. „Damit können wir 2018 nicht nur unsere bewährten Angebote ungeschmälert fortsetzen, sondern mit der ‚Vielfältigen Fruchtfolge‘ einen zusätzlichen Anreiz für mehr Artenvielfalt in der Feldflur schaffen“, so Landwirtschaftsminister Brunner.

Die weiteren Mittel werden für Dorferneuerungen, das EU-Gemeinschaftsprogramm Leader, den Waldumbau, das neue EU-Programm Schulobst und Schulmilch sowie für Konzepte der Digitalisierung in der Landwirtschaft aufgewendet.  

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