Wirtschaft & Politik

Neue Räume, neue Leitung und neues Konzept: Osnabrücker Baumpflegetage wurden „aufgefrischt“

In neuen Räumlichkeiten und unter neuer Leitung fanden am 4. und 5. September die 30. Osnabrücker Baumpflegetage auf dem Gelände der Hochschule in Haste statt. Der neue Veranstaltungsort auf dem Campus bot ein modernes Ambiente und gute Möglichkeiten auch für die neu ins Programm genommenen interaktiven Workshops. 

Sechs Workshops standen am zweiten Tag zur Auswahl, und die Teilnehmer konnten sich für jeweils einen am Vor- und Nachmittag entscheiden. Das Angebot wurde sehr gut angenommen und die rund 200 Teilnehmer verteilten sich relativ gleichmäßig – bis auf den Workshop zum Thema „Baumschnitt und Bundesnaturschutzgesetz”, der am gefragtesten war.

Neben der Frage „Wann darf ich Bäume schneiden?“ ging es auch um die Art der geplanten Schnittmaßnahmen, denn „schonende Form- und Pflegeschnitte“ sind immer zulässig. Zu prüfen ist außerdem, ob landesrechtliche Regelungen oder Baumschutzsatzungen der Kommunen weitere, über das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) hinausgehende Vorgaben machen.

Für Diskussionen sorgte ein weiterer Paragraf (§ 40) des BNatSchG, der bundeseinheitlich die Verwendung einheimischer Gehölze aus regionaler Herkunft (gebietseigener Herkünfte) in der freien Natur vorschreibt.

Welche Themen noch zur Sprache kamen und welches Fazit der neue Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Bouillon von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur an der Hochschule Osnabrück zog, lesen Sie in unserer aktuellen TASPO Ausgabe 37/2012. (bo/ts)