Wirtschaft & Politik

Neuer Tiefststand im August: Heizölpreise weiter im Sinkflug

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Die Preise für Heizöl sinken weiter – mit 35 Cent je Liter hat der durchschnittliche Einkaufspreis für den flüssigen Brennstoff im August seinen vorläufigen Jahrestiefststand erreicht.

Erdölförderung an Land mit einer sogenannten Pferdekopf-Pumpe. Foto: John R Perry/Pixabay

Heizöl im August 20 Cent günstiger als im Januar

Gegenüber dem Vormonat ist der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL, schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern im August nochmals um drei Cent gesunken, führt der Technikberater Peter Berwanger gegenüber TASPO Online aus. Damit setzt sich der kontinuierliche Abwärtstrend der vergangenen Monate weiter fort. Im Vergleich zum Jahresbeginn wird die Entwicklung besonders deutlich – 55 Cent je Liter Heizöl waren im Januar 2020 fällig, während die Preise im vergangenen Monat um ganze 20 Cent niedriger lagen. Im August 2019 kostete der Liter Heizöl sogar 57 Cent.

Wärmekosten aktuell bei 40,70 Euro je MWh

Die Wärmekosten für Heizöl EL liegen laut Berwanger aktuell bei 40,70 Euro je MWh. Alle Preise und Kosten sind Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde.

Download: Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau, erstellt in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, können Sie hier als PDF downloaden. Gegenübergestellt werden darin unter anderem die Einkaufspreise und Wärmekosten von Heizöl EL, Erdgas H, Flüssiggas (Propan), Anthrazit Nuss 5, Holzhackschnitzeln und Holzpellets. Ersichtlich ist zudem die langfristige Wärmekosten-Entwicklung im Gartenbau sowie die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen zehn Jahren.

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