Wirtschaft & Politik

NRW: "Bio sorgt für Arbeitsplätze"

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Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Johannes Remmel bricht eine Lanze für den Boom im Bio-Sektor. Schließlich bedeute die steigende Nachfrage für Produkte aus dem Ökolandbau gleichzeitig mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

In NRW nimmt die Anzahl der Betriebe, die auf Ökolandbau setzen, wieder zu.

Bio-Höfe bieten vielfältige Ausbildungsbereiche

„Menschen, die sich in diesem Bereich beruflich engagieren wollen, finden auf hiesigen Bio-Höfen und -Gärtnereien, in Verarbeitungsunternehmen sowie im Naturkostfachhandel vielfältige Ausbildungs- und Arbeitsbereiche“, sagte Remmel gestern bei einem Besuch des Bioland-Lammertzhofes in Kaarst.

Nach einer Phase der Stagnation in NRW wächst die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe, die auf „Öko“ umstellen, wieder deutlich. Bundesweit betrug der Umsatz mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln im vergangenen Jahr rund 8,6 Milliarden Euro. „

Positive Entwicklungen im Ökolandbau: Ressourcenschutz und Regionalität

Ressourcenschutz, Trinkwasserschutz, Artenreichtum, Naturschutz, Regionalität und Tierwohl. In allen diesen Bereichen hat der Ökolandbau zu positiven Entwicklungen geführt. Jetzt wird deutlich, dass die boomende Bio-Branche in NRW auch spürbaren Einfluss auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt hat“, bilanzierte Heinz-Josef Thuneke, Vorsitzender der Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW (LVÖ).

Der Lammertzhof in Kaarst gehört dem Bioland-Verband seit runden 27 Jahren an. Er beliefert wöchentlich 2.000 Haushalte. Am 28. August eröffnet der Parlamentarische Staatssekretär im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium Horst Becker die Aktionstage Ökolandbau NRW.