Wirtschaft & Politik

Obst und Gemüse: EU-Hilfen verlängert

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Die Europäische Kommission möchte die Unterstützung für Obst- und Gemüsebauern bis ins Jahr 2016 verlängern. So sollen die Auswirkungen des russischen Imporstopps für Agrarerzeugnisse aus EU—Mitgliedstaaten abgemildert werden.

Die EU erneuert die Hilfe für Obst- und Gemüseproduzenten. Foto: Fotolia

Nach fast einem Jahr müssen wir weiterhin ein Sicherheitsnetz für Hersteller, die wegen des Einfuhrverbots noch immer Schwierigkeiten haben, bereitstellen", sagt EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan.

Hilfe für Obst- und Gemüsproduzenten seit 30. Juni ausgelaufen

Bereits im vergangenen Jahr waren Hilfen für die Obst- und Gemüseproduzenten veranlasst worden. Die Unterstützungsvereinbarung war allerdings am 30. Juni ausgelaufen. Mit enthalten: Eine Entschädigung für Hersteller, wenn sie Produkte, die ursprünglich für den russischen Markt bestimmt waren, zum Beispiel durch kostenlose Verteilung vom Markt nahmen. Die neuen Hilfsmaßnahmen sollen bereits in der kommenden Woche in Kraft treten und bis zum 30. Juni 2016 gelten. Sie werden alle Obst- und Gemüsesorten umfassen, die von dem Einfuhrverbot besonders betroffen sind.

Kommissar Hogan hatte die Verlängerung der Marktstützungsmaßnahmen beim Ratstreffen der Agrarminister Mitte Juli angekündigt. Die Annahme der formellen Beschlüsse dazu wird in den kommenden Wochen erfolgen.