Wirtschaft & Politik

Pflanzenschutzdienst Brandenburg mahnt zur Vorsicht beim Pflanzenimport per Internet

Der Pflanzenschutzdienst des Brandenburger Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) mahnt die Bevölkerung beim Internethandel mit Pflanzen zu besonderer Vorsicht und Sorgfalt. Nicht jedes Paket entspreche den strengen EU-Einfuhrregeln, die das Einschleppen und Verbreiten von Schadorganismen verhindern sollen, so das Amt. 

Die Zahl der Verstöße gegen die pflanzengesundheitlichen Einfuhranforderungen sei bei Sendungen aus Nicht-EU-Ländern gestiegen.

Um die Einfuhr risikobehafteter Pflanzen, Erden oder Kultursubstrate zu verhindern, sei jeder vor einem Kauf über das Internet, den Postweg oder den privaten Reiseverkehr gefordert, sich genauestens zu informieren.

Bestimmte Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse dürfen bekanntlich nicht ohne ein Gesundheitszeugnis eingeführt werden, das eine fachgerechte Untersuchung nachweist und eine Belastung mit Quarantäne-Schadorganismen ausschließt.

Diese Dokumente stellen die amtlichen Pflanzenschutzdienste der Ursprungsländer aus, informiert das Amt. „Sind für zeugnispflichtige Produkte keine Papiere zu bekommen, sollte man dringend die Finger davon lassen. Die Einfuhr ist verboten“, so Angelika Hänisch vom LELF.

Mehr unter www.isip.de/pgk-bb