Pöppelmann beteiligt sich an Green Paper zur Kreislaufwirtschaft

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Die Pflanztöpfe von Pöppelmann bestehen bereits aus kreislaufschließendem Post-Consumer-Recycling-Material. Foto: Pöppelmann

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat ein Green Paper zur Kreislaufwirtschaft veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, wie Industrie und Politik die Transformation zur zirkulären Wertschöpfung im Bereich der Kunststoffe aktiv vorantreiben können. Der Hersteller von Kunststoffprodukten für den professionellen Gartenbau Pöppelmann hat sich an diesem Papier beteiligt und ruft zur aktiven Kreislaufwirtschaft auf.

Paradigmenwechsel wird benötigt

Zur Erarbeitung des Green Papers lud der VDI verschiedene Experten zu einem runden Tisch ein. Hier war auch Matthias Lesch, Geschäftsführer der Pöppelmann Gruppe, mit an Bord. Unter dem Titel „Circular Economy für Kunststoffe neu denken. Wie die Transformation zur zirkulären Wertschöpfung gelingen kann“ hat der VDI die Ergebnisse der Gespräche in einem 60 Seiten umfassenden Papier veröffentlicht (hier kann das Dokument als PDF heruntergeladen werden). Hierin werden anhand eines Kreislaufschemas die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Kreislaufbeteiligten verdeutlicht. „Für die Transformation zur Circular Economy brauchen wir einen Paradigmenwechsel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Genau diese systemische Perspektive greift das VDI-Green Paper auf“, betont Lesch.

Green Paper zeigt vier Handlungsfelder auf

Darin werden vier zentrale Handlungsfelder definiert. Zum einen müsse die Kunststoffwirtschaft für den Kreislauf (re-)organisiert werden, des Weiteren müsse die Kreislaufschließung zur Aufgabe aller Beteiligten gemacht werden. Um dieses zu erreichen müssen als drittes Handlungsfeld echte Anreize für eine zirkuläre Kunststoffwirtschaft geschaffen werden. Als letztes Handlungsfeld gilt es, Produkte für den Kreislauf zu konzipieren und in Umlauf zu bringen. Durch die Einhaltung dieser vier Handlungsfelder, da sind sich die Verfasser des Green Papers einig, werden die zentralen Voraussetzungen geschaffen, die notwendige Transformation von der linearen Wertschöpfung zur Kreislaufwirtschaft erfolgreich umzusetzen.

Kreislaufwirtschaft bei Pflanztöpfen von Pöppelmann

Auch bei Pöppelmann hat man sich bereits zur Kreislaufwirtschaft bekannt und bereits selbst ein Positionspapier veröffentlicht. Die Unternehmens-Gruppe hat sowohl für sich selbst, als auch für die gesamte Kunststoffbranche den Weg hin zur Kreislaufwirtschaft als übergeordnetes Ziel definiert. „Wir sind davon überzeugt, dass es nur gemeinsam gelingen kann, die Innovationskluft zu überwinden. Das geschieht durch richtige Rahmenbedingungen, gezielte Anreize und Vorgaben, sichere Materialströme, gemeinsame Innovationen – und vor allem durch bewusste Entscheidungen und konsequentes Machen“, unterstreicht Lesch einmal mehr. Für den Gartenbau bietet Pöppelmann bereits mit dem Geschäftsbereich Teku Pflanztöpfe aus Post-Consumer-Recycling-Material an. „Experten arbeiten […] gemeinsam mit unseren Kunden kontinuierlich an innovativen neuen Kreislaufkonzepten. Hier ist die Pöppelmann Gruppe jederzeit offen für neue Partnerschaften“, sagt Lesch.