Preise für Heizöl bleiben im Mai konstant

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Wie entwickeln sich die Heizölpreise und Wärmekosten? Das schildert Technikberater Peter Berwanger einmal pro Monat für die TASPO Leser. Symbolbild: mopsgrafik/Fotolia

Während die Spritpreise an den Tankstellen trotz derzeit niedriger Ölpreise in den vergangenen Tagen scheinbar unaufhörlich nach oben geklettert sind, blieb im Mai immerhin der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl stabil.

Ein Liter Heizöl kostet 60 Cent – wie im April

60 Cent kostete ein Liter Heizöl EL, schwefelarm im sogenannten Wonnemonat bei einer Abnahmemenge von 10.000 Litern im Schnitt. Wie Gartenbau-Technikberater Peter Berwanger gegenüber der TASPO ausführt, lag der Einkaufspreis damit gleichhoch wie im Vormonat.

Selbst im Vergleich zum Vorjahr fällt die Preissteigerung verhältnismäßig moderat aus, wie Berwanger darlegt. So kostete der Liter Heizöl im Mai 2018 im Schnitt 56 Cent und war damit „nur“ vier Cent günstiger als in diesem Jahr. Im April und März dieses Jahr fiel der Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresmonat deutlich drastischer aus – im März 2019 etwa war der Liter Heizöl im Schnitt für 58 Cent zu haben, während er im März 2018 lediglich 49 Cent kostete.

Aktuelle Wärmekosten für Heizöl EL

Die Wärmekosten für Heizöl EL liegen aktuell bei 68,40 Euro je MWh, wie Berwanger weiter darlegt. Alle Preise und Kosten sind Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten.

Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt dem Technikberater zufolge ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde.

Download: Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Wärmekostenentwicklung in der Übersicht können Sie hier downloaden.

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