Wirtschaft & Politik

Recht: Vertrag über Adressdatenkauf

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Ein Unternehmen hatte von einem Adresshändler Adressen im Wert von 15.000 Euro zum Zweck der Werbung per E-Mail erworben. Allerdings lag die Einwilligung der Zielpersonen mit der Werbung per E-Mail nicht vor.

OLG erklärt Vertrag für unwirksam

Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hielt deswegen den gesamten Vertrag über den Erwerb dieser E-Mail-Adressen für unwirksam.

Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 24. Januar 2018; Az. 13 U 165/16.

Dr. Peter Schotthöfer ist Rechtsanwalt in der Münchner Kanzlei Dr. Schotthöfer & Steiner Rechtsanwälte.