Royal FloraHolland: Februar bringt Umsatzplus

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Vor allem rund um den Valentinstag konnte die Royal FloraHolland gute Verkäufe und Umsätze verzeichnen. Foto: Royal FloraHolland

Die Periode Nr. 2 in diesem Jahr brachte Royal FloraHolland 3,5 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das führt die Versteigerung auf die guten Verkäufe rund um den Valentinstag zurück.

Im Vorfeld des Valentinstages erzielte Royal FloraHolland in der Woche 6 den höchsten je gemessenen Wochenumsatz. In der ersten und der letzten Woche der Periode verlief die Umsatzentwicklung aber sehr durchschnittlich.

Die größte Umsatzsteigerung erfuhren die Schnittblumen. Dies lag vor allem am höheren Preisniveau, meldet der Vermarkter. Aufgerechnet beträgt das Umsatzwachstum für 2017 jetzt 0,7 Prozent.

Schnittblumen: Anteil des Direkthandels bei 36 Prozent

Bei den Schnittblumen ist der Anteil des Direkthandels mit 36 Prozent gleich geblieben. Auch auf Produktebene waren die Veränderungen sehr gering. Der Anteil ging bei Tulpen leicht zurück, legte bei Freesien und Gerbera leicht zu.

Bei den Schnittblumen nahm der Umsatz um vier Prozent zu. Die Anlieferung sank um mehr als sechs Prozent, und der durchschnittliche Preis stieg um fast zwölf Prozent. Von den vier meist gehandelten Produkten wurde deutlich weniger angeliefert: Rosen wegen des kälteren Wetters in Afrika, Tulpen durch weniger Produzenten sowie Chrysanthemen und Lilien, weil der englische Muttertag drei Wochen später stattfindet.

Gerbera wurden etwas mehr angeliefert und Lisianthus um fast zehn Prozent mehr. Fast alle Produkte verzeichneten einen höheren Durchschnittspreis. Nur bei Freesien gab es einen leichten Rückgang.

Zimmerpflanzen: weniger Phalaenopsis und Topfrosen

Bei Zimmerpflanzen stieg der direkte Handel um 1,2 auf insgesamt 79 Prozent. Die Stückzahlen verringerten sich um ein Prozent, und der Durchschnittspreis stieg um drei Prozent. Der Unterschied zum Vorjahr ist gering. Etwas mehr Anlieferungen verzeichneten Kalanchoe und Anthurien. Weniger wurden Phalaenopsis und Topfrosen angeliefert. Im Preisniveau erreichten manche ein geringes Plus, andere ein geringes Minus.

Gartenpflanzen: Umsatz ging um ein Prozent zurück

Bei den Gartenpflanzen verringerte sich der Umsatz um ein Prozent. Angeliefert wurden etwa drei Prozent weniger, der Durchschnittspreis stieg um zwei Prozent. Die Gartenpflanzen-Saison muss erst noch in Schwung kommen. Es sind jetzt in erster Linie Produkte wie Kamelie und Citrus, die in dieser Periode abgesetzt wurden.

Der Anteil des Direkthandels stieg bei den Gartenpflanzen um 1,7 auf 72 Prozent. Von den Zimmerpflanzen werden vor allem viele Zwiebel-Topfpflanzen über die Versteigerungsuhr verkauft. Unter den Gartenpflanzen sind dies vor allem die blühenden Produkte.

 

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