Wirtschaft & Politik

Royal FloraHolland gibt Startschuss für Floriday

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Royal FloraHolland startet auf der Trade Fair in Aalsmeer seine neue digitale Plattform Floriday. Allerdings soll die erste Version noch nicht alle angekündigten Funktionen beinhalten, so die Versteigerung. Entsprechend sollen interessierte Nutzer nur schrittweise Zugang zu dem Online-Portal erhalten.

Mit der neuen Online-Plattform Floriday will die Royal FloraHolland die weltweit größte Datenbank für Blumen und Pflanzen etablieren. Foto: simoballero/Fotolia

Die Startkomponenten von Floriday will das Unternehmen während der Trade Fair genauer vorstellen. Zusätzlich sind auf der Messe von morgen bis Freitag tägliche Präsentationen der digitalen Plattform durch Gerhard van der Bijl, Chief Digital Officer von Royal FloraHolland, geplant.

Floriday soll weltweit größte Datenbank für Blumen und Pflanzen werden

Die Zielsetzung des Unternehmens für seinen neuen Online-Marktplatz ist ambitioniert. Nicht weniger als „die weltweit größte Datenbank für Blumen und Pflanzen“ soll Floriday werden, wie Cees Hoekstra, Programmmanager für das Projekt der Royal FloraHolland, unter anderem auf dem BGI-Verbandstag verlauten ließ.

„Bis jetzt gibt es noch keine Plattform für den skalierbaren internationalen Handel. Die rosige Zukunft: Unsere Plattform wird weltweit mit einem Click von allen Handelspartnern erreichbar werden“, so Hoekstras Versprechen. Durch die neue Plattform werde die Branche mit einem Click verbunden. Händler und Produzenten sollen Zugriff zu Floriday haben, nicht aber Konsumenten. Auch Verkaufskonzepte wie bloomon könnten sich anschließen, sagt Hoekstra.

Royal FloraHolland: Trend geht vom lokalen zum globalen Handel

Ziel ist die Förderung des weltweiten Handels, einschließlich lokal für lokal, unterstrich Hoekstra auf dem BGI-Verbandstag. Der Trend gehe vom lokalen Handel zum globalen Handel, doch werde die Plattform beides unterstützen: „Floriday wird uns in die Lage versetzen, sowohl lokale Nachfrage als auch globale Nachfrage zu bedienen.“

Wie der Noch-CEO der Royal FloraHolland, Lucas Vos, ergänzt, steht für die Versteigerung „Wachstum im Mittelpunkt“, denn in Zukunft würde es „nur noch wenige große Marktplätze“ geben. Um ein noch größerer Marktplatz zu werden, arbeite das Unternehmen an der Digitalisierung und hat seine Investitionen in diesem Bereich in 2017 von sechs auf 14 Millionen Euro erhöht.