Wirtschaft & Politik

Russland benötigt neues Ackerland

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Russland und China haben sich darauf geeinigt, gemeinsam zwei Milliarden Dollar in die Gewinnung neuen Ackerlands zu investieren. So soll die russische Produktion landwirtschaftlicher Güter angekurbelt werden, um Verluste auszugleichen, die der Importstopp westlicher Waren mit sich bringt.

Zwei Milliarden Dollar wollen China und Russland gemeinsam in die Erschließung neuen Ackerlands investieren. Foto: Fotolia Kara

Wie die Moskau Times berichtet, hat Russland durch den Importstopp eingeführte Waren im Wert von neun Milliarden Dollar pro Jahr aus dem eigenen Land verbannt. Die heimische Landwirtschaft hinke den plötzlich gestiegenen Erwartungen hinterher.

Ackerland und Freihandelszone an russisch-chinesischer Grenze

Drei Parteien sind an den landwirtschaftlichen Projekten zwischen China und Russland beteiligt: Die Verwaltungsbehörden der Provinz Heilongjiang, die direkt an der Grenze Russlands liegt, ein russischer Aktienfond und ein chinesischer Investmentfonds. Beide Länder wollen den Berichten der Moskau Times zufolge eine Freihandelszone zwischen Heilongjiang und der angrenzenden russischen Amur Region einrichten.

Der Auffassung russischer Behörden nach sollen so weite Areale ungenutzten Ackerlands erschlossen werden.