Wirtschaft & Politik

Russland: Embargo Schritt für Schritt aufheben

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Christian Schmidt möchte das Embargo für Lebensmittel, die aus der EU nach Russland importiert werden, Schritt für Schritt lockern. Dazu tauscht sich der Bundeslandwirtschaftsminister heute und morgen in Moskau mit seinen russischen Amtskollegen aus.

Der Bundeslandwirtschaftsminister will den Dialog mit Russland aufrecht erhalten. Foto: BMEL Thomas Imo photothek.net


Das Embargo für europäische Lebensmittel bringe Russland kein Stück weiter, ja es verschärfe die Krise im eigenen Land sogar. „Russland ist ein wichtiger Partner, auch weil es als größtes Flächenland für die Sicherung der Welternährung zukünftig eine wichtige Rolle tragen kann. Die natürlichen Handelspartner Russlands sind Europa und Deutschland“, kommentierte der Bundeslandwirtschaftsminister.

Auf der Agenda des Besuches stehen Gespräche mit Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow, dem Minister für Industrie und Handel, Dennis Manturow, dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Alexej Uljukajew und dem Stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation, Arkadi Dworkowitsch.

„Deutschland und Russland müssen im Gespräch miteinander bleiben, es darf keine Sprachlosigkeit zwischen Europa und Russland herrschen. Meine Reise ist ein wichtiger Beitrag um den Gesprächsfaden mit Moskau wieder zu intensivieren. Klar ist aber auch: Fortschritte hängen maßgeblich von der Umsetzung der Friedensvereinbarung Minsk II ab“, so Schmidt.