Wirtschaft & Politik

Sonnenkollektoren auf der Unternehmenszentrale

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Große Sonnenkollektoren prangen ab Anfang 2016 auf dem Dach der Plantion im holländischen Ede. Dann macht die Versteigerung einen großen Schritt in Richtung CO2-neutrale Betriebsführung.

Peter Bakker, CEO Plantion (links) hat Recht Leendert Florusse, Direktor Rooftop Energy. verpflichtet, um eine große Anlage aus Sonnenkollektoren auf dem Dach der Zentrale zu installieren. Foto: Plantion

Plantion spart 17.000 Tonnen Kohlendioxid ein

Die Kollektoren, vom Unternehmen Sonnenzentrale genannt, sollen in den kommenden 20 Jahren 17.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Schon als Plantion das neue Gebäude 2009 errichten ließ, stand nachhaltige Bauweise im Vordergrund. Neben dem Anschluss einer Hitze-Kühlhaus und Verwendung von isolierenden Materialien an Wänden und Böden wurde das Dach bereits für die Installation von Sonnenpaneelen vorbereitet.

40 Prozent des Strombedarfs aus Sonnenkollektoren

Beinahe 40 Prozent des eigenen Strombedarfs sollen die Sonnenkollektoren decken. Auch ins Netz möchte Plantion einspeisen, aber nur in geringem Maße. Durch die Installation hofft die Versteigerung nicht nur, den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, sondern möchte auch Kosten für Energie sparen.

Vor der Anschaffung und Inbetriebnahme der Sonnenpaneele hat sich Plantion mit Rooftop Energy zusammengesetzt. Diese Firma baut und wartet die Sonnenzentrale und kümmert sich vollständig um den Betrieb. Für die Inbetriebnahme nutzen Plantion und Rooftop Energy Fördermittel aus der Stimuleringsregeling Duurzame Energieproductie (SDE+). Die Sonnenzentrale (Paneele und Anlage) stammen vom Hersteller Hanergy.