Wirtschaft & Politik

SVLFG rät zur Nutzung der Corona-App

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Vergangene Woche hat die Bundesregierung die von ihr in Auftrag gegebene Corona-Warn-App vorgestellt. Um das Infektionsgeschehen in Deutschland einzudämmen, ruft auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau zur Nutzung der App auf.

Die SVLFG rät zur Nutzung der Corona-Warn-App. Foto: iXimus / Pixabay

Schneller auf Ansteckungen mit Corona reagieren

Die vom Robert-Koch-Institut für die Bundesregierung entwickelte App soll dabei helfen, noch schneller auf Ansteckungen mit dem COVID-19-Erreger reagieren zu können. Dabei könne die App freiwillig und kostenlos genutzt werden und gebe keinerlei Informationen zur Identität des jeweiligen Nutzers preis. Der SVLFG-Vorstandsvorsitzender Arnd Spahn wirbt ebenfalls um Beteiligung bei der App-Nutzung. „Diese neue Entwicklung unterstützt dabei, die Gefährdungslage im Bundesgebiet transparenter zu machen, um so die Infektionszahlen niedrig zu halten. Sie ist aber nur von Nutzen, wenn möglichst viele Menschen von ihr Gebrauch machen“, erklärt Spahn in einer Mitteilung der Versicherung.

Mit verschlüsselten Zufallscodes Risiko-Begegnungen erkennen

Mit der App sollen Infektionsketten digital nachverfolgt werden können, ohne dabei gegen Datenschutzvorschriften zu verstoßen. Sollte ein Nutzer positiv auf das Virus getestet werden, gibt er das in die App ein. Jene anderen Anwender, die sich in unmittelbarer Nähe des Infizierten aufgehalten haben, werden hierüber automatisch informiert. Ob die Betroffenen daraufhin Kontakt zu einem Arzt oder zum Gesundheitsamt aufnehmen, sich in Quarantäne begeben oder nichts unternehmen, bleibt ihnen überlassen. Rückschlüsse auf Personen sind ausgeschlossen, da die Daten komplett anonymisiert seien und lediglich verschlüsselte Zufallscodes verwendet werden. Die App funktioniert über Bluetooth, welches stets aktiviert sein sollte. „Sind wir unterwegs, sollte die Risiko-Ermittlung immer aktiviert sein. Denn sie ist das Herzstück der Software. Wann immer sich Nutzerinnen und Nutzer begegnen, tauschen ihre Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufallscodes aus“, heißt es in der App-Beschreibung in den gängigen App-Stores.

Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einhalten

„Wichtig bleibt trotz der App aber, dass die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin eingehalten werden. Die letzten Monate haben gezeigt, dass diese Maßnahmen die Infektionszahlen in Deutschland wirksam eindämmen und den besten Schutz bieten“, so Spahn weiter. Die Corona-Warn-App kann über die Internetseite der Bundesregierung (www.bundesregierung.de), oder die gängigen App-Stores heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter dem Newstag „Coronavirus“.  

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