Wirtschaft & Politik

Syngenta: Bedingungen für ChemChina-Übernahme

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43,7 Milliarden US-Dollar will ChemChina auf den Tisch legen, um die Mehrheit aller Syngenta-Aktien zu kaufen. Im Zuge der Übernahme will sich der Agrochemiekonzern aus der Schweiz nicht länger von seiner Blumensparte trennen und stellt zudem Bedingungen.

Syngenta will seine Blumensparte im Zuge der Übernahme durch ChemChina nicht weiter veräußern. Foto: Syngenta

Syngenta: Basel soll Hauptsitz bleiben

Der Firmenstandort von Syngenta soll weiterhin in Basel bleiben und die Management-Positionen unangetastet, so die Bedingungen des Agrochemiekonzerns. Dem stimmt der potenzielle Käufer ChemChina bisher zu.

„Von der Übernahme durch die Chinesen erhoffen wir uns weitere Forschungsmöglichkeiten, um noch erfolgreicher auf dem Markt agieren zu können“, erläutert David Morgan, Leiter der Gemüsesparte global, die Motive, die Offerte aus China anzunehmen.

Syngenta-Flowers bleibt Unternehmensteil

Nachdem die Kaufabsicht bekannt wurde, hat sich die Syngenta-Führung entschieden, Syngenta-Flowers nicht zu verkaufen. „Um das Wachstumspotential unseres Blumenbereiches zu fördern, wird Syngenta weiterhin in diese Sparte investieren, welche auch künftig unter der Leitung des heutigen Führungsteams stehen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmensteils FloriProServices Syngenta. Auch in Zukunft wolle man sich der sogenannten End-to-End-Strategie widmen, um das Erlebnis Pflanze zu revolutionieren.

Syngenta beschäftigt in über 90 Ländern über 28.000 Mitarbeiter.