Wirtschaft & Politik

TASPO dossier: gegen- oder miteinander?

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Gemeinsam sind wir stärker – dieser Slogan könnte auch der Titel des neuen TASPO dossiers sein. Kooperiert wird bereits auf vielfältige Art und Weise, inzwischen auch in der grünen Branche. Viele Betriebe tun sich zusammen, um etwa gegen die Global Player noch eine Chance zu haben oder um schlagkräftiger am Markt auftreten zu können. Ihre Eigenständigkeit müssen sie dabei nicht zwangsläufig aufgeben.

Schon bei den Bremer Stadtmusikanten führte die Zusammenarbeit von vier ganz unterschiedlichen Charakteren zum Erfolg. Grafik: Carsten Bittner

Feste Regeln für eine Kooperation gibt es nicht – außer, dass alle Beteiligten Vorteile daraus ziehen müssen. Kleine tun sich mit Großen zusammen, um einerseits von der Kundenfrequenz zu profitieren und andererseits Fachkompetenz und besondere Qualitäten für den Deal beizusteuern.

Unterschiedliche Fertigkeiten sollten sich erfolgreich ergänzen

Zusammenschlüsse gibt es auch zwischen mehreren kleinen Unternehmen, die es gemeinsam als Gruppe zu einer ganz neuen Attraktivität bringen. Verteilt auf mehrere Schultern lassen sich zudem neue Ideen und aufwendige Vorhaben leichter verwirklichen. Dabei können und sollten sich unterschiedliche Fertigkeiten einer Gruppe erfolgreich ergänzen.

Die Idee ist keinesfalls neu: Schon bei den Bremer Stadtmusikanten führte die Zusammenarbeit von vier ganz unterschiedlichen Charakteren – verkörpert durch Esel, Hund, Katze und Hahn – zum Erfolg. Im früheren Leben zum Teil Feinde, schafften sie mit ihrem Aufbruch, ihrem Zusammenhalt und Mut das fast Unmögliche – sie vertrieben das Räubergesindel aus ihrem Haus, in dem sie anschließend sesshaft werden konnten. Durch ein Ziel verwandeln sich Individualisten zu Teamspielern.

Einer muss sich auf den anderen verlassen können – im Märchen wie in der Realität

Wie auch in dem Märchen der Gebrüder Grimm ist es in der Realität wichtig, dass sich in einer Kooperation der eine auf den anderen verlassen kann und jeder durch seine Fähigkeiten einen Beitrag am Gesamterfolg leistet. Das setzt eine gewisse Offenheit und Vertrauen voraus.

Im neuen TASPO dossier stellen wir einige erfolgreiche Beispiele vor, die zeigen, dass eine Kooperation nicht bedeutet, dass sich der einzelne verbiegen oder dem Partner unterordnen muss. Wenn Sie also eine zündende Idee haben, die allein nicht zu bewältigen ist, trauen Sie sich, andere Betriebsinhaber anzusprechen – auf Augenhöhe.

Mehr dazu lesen Sie im TASPO dossier 1/2017, das am 13. Januar erscheint.