Wirtschaft & Politik

Temperaturen steigen im Juni, Heizölpreise fallen

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Während das Thermometer aktuell beständig nach oben klettert, haben die Heizölpreise in den vergangenen Wochen zum leichten Sinkflug angesetzt. Mit durchschnittlich 57 Cent je Liter mussten Käufer im Juni drei Cent weniger als im Vormonat für den flüssigen Brennstoff bezahlen.

Das Auf und Ab der Heizölpreise und die Entwicklung der Wärmekosten behält Technikberater Peter Berwanger für die TASPO Leser im Blick. Foto: mopsgrafik/Fotolia

Heizölpreise im Juni auf bisherigem Tiefststand 2019

Gleichzeitig hat der durchschnittliche Einkaufspreis für Heizöl EL, schwefelarm bezogen auf eine Abnahmemenge von 10.000 Litern damit seinen bisherigen Tiefststand in diesem Jahr erreicht – von Januar bis Mai dieses Jahres mussten Käufer mindestens einen Cent mehr pro Liter löhnen.

Noch günstiger als in diesem Monat war Heizöl allerdings vor einem Jahr zu bekommen. So waren im Juni 2018 für den Liter Heizöl lediglich 55 Cent fällig, wie Peter Berwanger, Technikberater für den Gartenbau beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, schildert.

Aktueller Brennstoff-Preisvergleich als Download

Die Wärmekosten für Heizöl EL liegen derzeit bei 65,00 Euro je MWh, führt Berwanger weiter aus. Sämtliche Preise und Kosten sind Nettoangaben, das heißt ohne Mehrwertsteuer, jedoch inklusive aller weiteren Steuern, Abgaben und Lieferkosten. Der Umrechnung von Einkaufspreis zu Wärmekosten liegt ein Heizwert von 10,2 kWh je Liter und ein Jahresnutzungsgrad von 86 Prozent zu Grunde.

Den aktuellen Brennstoff-Preisvergleich für den Gartenbau in Kooperation mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Entwicklung der Wärme- und Stromkosten in der Übersicht können Sie hier downloaden.