Wirtschaft & Politik

Unternehmenssteuer-Reform mit Vorteilen für die Gärtner

Der Bundesrat hat die Unternehmenssteuer-Reform Anfang Juli gebilligt, und damit hat sie ihre letzte parlamentarische Hürde genommen. Für den Gartenbau sind in letzter Lesung noch Nachbesserungen eingeflossen. So soll künftig bei der Feststellung der Betriebsgröße der Wohnungswert des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes nicht mehr berücksichtigt werden. Dadurch können mehr gartenbauliche Unternehmen die steuerlichen Investitionserleichterungen nutzen.

Die Betriebsgröße entscheidet darüber, ob ein Unternehmen steuerneutral Rücklagen für geplante Investitionen bilden kann. Bei Gartenbaubetrieben zählte in aller Regel das selbstgenutzte Wohnhaus zum Einheitswert des landwirtschaftlichen Betriebes. Dadurch wurde oft die Höchstgrenze für die Vornahmen der Ansparrücklagen und Sonderabschreibungen überschritten, so Rüdiger Burkart vom Steuerbüro Burkart-Völlinger & Partner (Karlsruhe). Man habe schon lange zusammen mit den Verbänden dafür gekämpft, dass sich hier etwas ändere. Nun sei der Passus endlich herausgenommen. An dem teilweise hohen Wert des Wohnungseigentums waren die steuerneutralen Rücklagen für Investitionen oft gescheitert. Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 30.