Verbände fordern zeitnahe Öffnung

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Das Einkaufen in Bau- und Gartenmärkten sowie bei Floristen soll zeitnah wieder möglich sein fordern die Verbände. Foto: Noelle Otto/ Pexels

Vor dem Hintergrund des heutigen erneuten Zusammentreffens von Bund und Ländern, um über die Corona-Einschränkungen zu diskutieren, fordern die Verbände ZVG, BHB, VDG, FDF, BGI, IVG und die Erzeugergenossenschaft Landgard eine zeitnahe Öffnung von Bau- und Gartenmärkten, sowie Blumenfachgeschäften.

Harter Lockdown seit Mitte Dezember

Am heutigen Dienstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchef*innen erneut zusammenkommen, um über die Corona-Einschränkungen zu diskutieren. Medienberichten zufolge sei eine weitere Verschärfung des Lockdowns im Gespräch, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Bereits seit Mitte Dezember befindet sich Deutschland im harten Lockdown, nachdem die vorherigen lockeren Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatten. Auch der harte Lockdown konnte bislang nur bedingt die Infektionszahlen und damit die Inzidenzwerte senken, dass nun noch härtere Maßnahmen im Gespräch seien. Anders als noch im Frühjahr sind seit Mitte Dezember auch Bau- und Gartenmärkte, sowie Blumenfachgeschäfte von den Schließungen betroffen.

Wiedereröffnung von Verkaufsstellen gefordert

Die Grünen Verbände Zentralverband Gartenbau (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), der Verband Deutscher Garten-Center (VDG), der Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband (FDF), der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI), der Industrieverband Garten (IVG) und die Erzeugergenossenschaft Landgard haben sich vor dem Hintergrund einer weiteren Verschärfung der Einschränkungen in einem gemeinsamen Schreiben an die Politik gewandt und eine zeitnahe Wiedereröffnung von Bau- und Gartenmärkte sowie der Floristikfachgeschäfte gefordert.

Vernichtung von Pflanzen verhindern

Man unterstütze zwar die wichtigen Pandemieschutzmaßnahmen, betone aber einen wichtigen emotionalen Effekt einer Öffnung für die Menschen im Lockdown, da die Sortimente wertvolle Effekte aufs Wohlbefinden haben. Der Wegfall von Freizeitaktivitäten könne somit durch eine kreative Beschäftigung im eigenen Haus und Garten kompensiert werden. Des Weiteren würde mit einer zeitnahen Öffnung die Vernichtung von unzähligen Pflanzen und verderblichen Waren verhindert werden. Gärtnerische Betriebe sind seit einigen Wochen damit beschäftigt, sich auf die Frühjahrssaison vorzubereiten. In den Gewächshäusern wachsen die Pflanzen heran, die bei anhaltender Schließung der Verkaufsstellen vor der Vernichtung stehen. Weiterhin betonen die Verbände nochmals die von der Branche durchgesetzten sehr strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinaus gehen.

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