Wirtschaft & Politik

Zinsen für Förderdarlehen steigen

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Förderkredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank sind wieder teurer geworden. Gemäß den aktuellen Entwicklungen an den Kaptalmärkten hat das Geldinstitut seine Zinsen um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) angehoben.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank verlangt aktuell für ihre Förderkredite höhere Zinsen. Foto: Rentenbank

Zinssatz in der günstigsten Preisklasse

Damit liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von zehn Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,36 Prozent, informiert die Landwirtschaftliche Rentenbank. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von zehn Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es innerhalb der sogenannten „Top-Konditionen“ jetzt effektiv 1,61 Prozent.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln und richten sich an Unternehmen der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Betriebe aus den Bereichen Fischerei oder Erneuerbare Energien.

Kreditantrag an Hausbank richten

Die Förderprogramme der Rentenbank dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, wie etwa Zuschüssen, eingesetzt werden – soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen nicht überschritten werden. Die Kreditanträge für sämtliche Förderdarlehen sind an die Hausbank zu richten. Diese nehmen – in Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten – die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.