Wirtschaft & Politik

ZVG begrüßt Kurzarbeiterregelung und Corona-Hilfspaket

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Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat sich in einer Meldung zu den aktuellen Maßnahmen von Bundestag und Bundesrat zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus sowie das Maßnahmenpaket der Bundesregierung positioniert und begrüße die Regelungen ausgesprochen.

Der ZVG hat sich in einer Meldung zu den kurzfristigen Regelungen der Bundesregierung geäußert. Foto: GMH

Kein Unternehmen und kein Arbeitsplatz sollen Schaden nehmen

In der Meldung begrüßt der ZVG-Vorstand die Ankündigung der Bundesregierung, dass in dieser Situation möglichst kein Arbeitsplatz und kein Unternehmen dauerhaft Schaden nehmen soll. Sollte die wirtschaftliche Lage der Betriebe gefährdet sein, bedarf es für diese Fälle einer staatlichen Hilfe, fordert der ZVG-Präsident Jürgen Mertz darin.  Das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld wurde von Bundestag und Bundesrat im Eilverfahren beschlossen und soll ab 1. April 2020 in Kraft treten. Zunächst seien diese Regelungen bis Ende 2021 befristet.

Liquidität für Unternehmen sichern

Die von Bundesrat und Bundestag beschlossenen Regelungen beinhalten unter anderem die Möglichkeit von Kurzarbeit, wenn schon 10 Prozent der Belegschaft davon betroffen sind. Bislang lag die Grenze bei einem Drittel der Beschäftigten. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Dem Arbeitgeber sollen die Sozialversicherungsbeiträge vollständig oder teilweise erstattet werden können. Die Regierung will außerdem Liquidität für Unternehmen sichern, Steuererleichterungen und die Beschleunigung von Planungsverfahren bei Investitionen schaffen und hat ein Maßnahmenpaket als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen verkündet.

Wirtschaftlich bedeutende Saison steht bevor

Da die wirtschaftlich bedeutende Beet- und Balkonpflanzensaison vor der Tür stehe, kann die Verunsicherung der Verbraucher auch die Gartenbaubetriebe in Mitleidenschaft ziehen. Auch zeigten sich bereits erste Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Saison-Arbeitskräften, wie der ZVG-Vorstand in seiner Meldung betont. Im Obst- und Gemüsebau mit seinen engen Erntefenstern könnten demnach Lieferengpässe entstehen, weshalb sich der ZVG für eine größtmögliche Flexibilisierung des heimischen Arbeitsmarktes für Saisonarbeitskräfte ausspricht, bis hin zu der Tatsache, bestehende Arbeitsverbote aufzuheben.

Sorgen der Betriebsinhaber teile der ZVG

Die Sorgen der Betriebsinhaber um die wirtschaftlichen, aber auch gesundheitlichen Auswirkungen für ihre Familien und ihre Mitarbeiter teilen wir, erkläre Mertz weiter. Dies gelte erst recht bei Betriebsschließungen, die hoffentlich umgangen werden können. Umso wichtiger sei es jetzt, alles zu tun, die Ausbreitung zu verlangsamen und alle möglichen Vorsorgemaßnahmen auch konsequent umzusetzen.

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